Das Lomography Phänomen

Der Begriff kommt ursprünglich von der Russischen Kamera LOMO  Compact Automat (LCA), dies war eine Kleinbildkamera in den 60er Jahren und ist heute Namensgeber für eine neue Stilrichtung in der Fotokunst, denn mit herkömmlicher Fotografie hat Lomography eher weniger zu tun, sie beschreibt mehr eine Kunstform.

Warum?

Die Schönheit eines Bildes liegt in der Lomography nicht in der Perfekten technischen Umsetzung, sondern vielmehr in der zufällig entstehenden Bildgestaltung. Die Lomographen mögen es lieber, „je mehr Retro, um so besser“. Dazu zählen Vignettierungen, Unschärfe, Verfärbungen, Über- oder Unterbelichtungen…

Lomo-Bilder auf flickr.

Was gibt es denn für Kameras, um solche Bilder zu machen. Natürlich die Originale Lomo LCA aus St. Petersburg, Holga oder Diana.

Mit der Action Sampler können Sie mit einem Knopfdruck vier Bilder zeitversetzt machen. Hier eine Action Sampler Gruppe auf flickr.

Weiters gibt es auch die Pop 9, die 9 Bilder auf einmal macht. Die Colorsplash besitzt einen Blitz mit verschiedenen Farbfiltern, um farbige Effekte zu erzeugen. Es gibt auch verschiedene Fisheye oder Panorama Kameras, die wunderbare Fotos im Lomo-Stil machen.

Neben den Klassischen Analogen Lomo-Kameras werden auch gerne apps auf einem Smartphone benutzt um den Charme der Lomography digital wieder zu geben. Sehr beliebt für das iPhone ist Instagram, Hipstamatic oder Camera+. Für Android gibt es Retro Camera oder FxCamera.

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